Glasauge und Eitelkeit

Leben mit einem Glasauge, Probleme, Erfahrungen, Umgang, Pflege und Erlebnisse.
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Bits&Bytes
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Re: Glasauge und Eitelkeit

Beitrag von Bits&Bytes »

Hallo,

da hat zizou schöne Worte gefunden und ich denke, dass Sie vielleicht auf der richtigen Spur ist .... ?!
Denn mir will nicht in den Kopf, dass ein Ocularist bewusst dieses Ergebnis in Kauf nimmt, wenn er auch nur einen Pfifferling auf sein Berufsethos gibt.

Das Credo von zizou's Ocularisten "Sie gehen hier nicht raus, bis wir nicht beide zufrieden sind.", sollte sich jeder Augenprothetiker auf die Fahne geschrieben haben.

Vielleicht könnte sich ja unser Admin mal dazu äussern, wenn er hier mitliest, schliesslich ist Lauscha der Ort wo das Glasauge erfunden wurde ....

@Olga, Du hast recht ich bin beim jungen Herrn Leipold in Essen. Ich halte ihn im wahrsten Sinne des Wortes für einen echten Augenkünstler. Bin aber wohl auch zum Glück ein einfacher Fall.

Anna, bleib dran, das kriegen "wir" besser hin ;)

Grüße und ein schönes Wochenende

Udo


Man weiß nie wie stark man ist, solange bis stark zu sein die einzige Wahl ist, die man noch hat.

( Neovaskularisationsglaukom, linkes Auge Amaurose, Enukleation 03.02.2017, 1. Glasprothese 16.02.2017 )
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annaklaus
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Re: Glasauge und Eitelkeit

Beitrag von annaklaus »

Ohje, ich gebe zu, ich bin ein wenig überfordert:
Leider habe ich nur noch den Entlassungsbericht meines ersten Krankenhausaufenthaltes. Dort steht eben Buphthalmus. Nun habe ich nachgeschlagen - Danke wikipedia - und festgestellt, dass es sich dabei wohl um ein angeborenes Glaukom handelt. Und das habe ich nun definitiv nicht. :? Aber was es dann dann gewesen ist, ist mir ein Rätsel, das ich jetzt aber auch schon gerne gelöst haben würde. Ich hoffe, dass die Augenärztin die Unterlagen aus dem Krankenhaus noch hat und sie mir am Dienstag kopiert. Sie hatte mir zwar 2002 den ganzen Papierkram mitgegeben, als ich nach temporär Hamburg umgesiedelt bin, aber ich habe das alles der neuen Augenärztin in die Hand gedrückt und mich nicht weiter drum gekümmert. Seufz, ich hoffe, das war 1. nicht die einzige Kopie, die sie hatte und 2. dass sie trotz der abgelaufenen Zehnjahresfrist, die Unterlagen noch hat. Wenn nicht, werde ich dann bei Gelegenheit mal im Krankenhaus nachfragen - scheinbar gibt es sogar den operierenden Professor noch.

Alles in allem bin ich nun echt gespannt, was die kommenden zwei Wochen bringen und ich schwanke zwischen Hoffnung und Überforderung angesichts der immer länger werdenden to-do-list...

Danke für die vielen Ratschläge, Anregungen, ehrlichen und lieben Worte und wilden Spekulationen - das schafft Neu- und Wissbegierde!

anna :)


Aber was denkt ihr, wollen wir zurück zum eigentlichen thread-Thema kommen?

Wie haltet ihr das, nutzt ihr Make-up, Brillen oder Haare um die Prothese zu kaschieren?

Wie geht ihr mit verletzendem Verhalten anderer Personen um?

Wurdet ihr von anderen Personen schon einmal auf das Auge angesprochen?


Patient81
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Registriert: Sa 25. Mär 2017, 20:39

Re: Glasauge und Eitelkeit

Beitrag von Patient81 »

Hallo Anna,

mir erging es ähnlich und ich wusste auch nicht, wie mein Implantat hieß, auch hatte ich mir wie du weniger darum Gedanken gemacht.

Das weht aber auch ein Stück weit daher, dass zu unserer Zeit (vor 12-15 Jahren) die Augenprothesenforen nicht so toll an Informationen gefüllt waren wie die letzten 5 Jahre.

Denn viele, auch Udo soweit ich mich entsinnen kann, haben enorm von Usern profitiert im Forum, wenn auch sie selber natürlich investigativ recherchiert hatten.

Möchte dich mit dem Einschub nur bisschen beruhigen, falls du dahingehend bisschen unruhig sein solltest.


Was deine Fragen zum Schluss angehen, dazu habe ich ja schon Stellung genommen, als du mich konkret danach gefragt hattest. Hoffe, dass auch die übrigen User eventuell ihre persönlichen Erfahrungen preisgeben, was die Fragen betreffen.


Schönen Gruß

Patient81


Marcy
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Re: Glasauge und Eitelkeit

Beitrag von Marcy »

Hallo Anna,

um zum eigentlichen Thema zurückzukommen:

Im Moment trage ich grundsätzlich eine Sonnenbrille, da mein Prothesenauge nach der OP schon noch sehr anders aussah.
Normalerweise hab ich nicht mal eine Brille getragen. Auch Make up nutze ich nur selten, bin aber auch nicht sicher, ob man da im Augenbereich so schminken kann, dass man das Dasein der Prothese optisch beeinflussen kann.
Es sollte im Idealfall ja so sein, dass die Prothese als solche gar nicht zu erkennen ist.

Verletzende Äußerungen habe ich in Bezug auf die Prothese noch nicht erlebt.

Liebe Grüße
Marcy


Olga1991
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Re: Glasauge und Eitelkeit

Beitrag von Olga1991 »

Hallo Anna,

Ich trage schon lange eine Brille, zurzeit eine etwas größere ....
Damit der erste Blick darauf fällt :lol: Spaß beiseite, ich liebe auffällige Brillen! :D

Schminken tue ich mich sehr sehr selten, nur Puder und Lippenstift :)

Und auf die Prothese angesprochen hat mich noch niemand, im Geschäft wurde es auch nicht bemerkt.
Ich spreche es nur an wenn ich es muss ...
Zuletzt geändert von Olga1991 am So 3. Sep 2017, 10:22, insgesamt 1-mal geändert.


12/2016: Enukleation LA
09/2017: Kunststoff Augenprothese (Acryl)
04/2020: RA Netzhautablösung,
Silikonölfüllung

05/2020: RA erneute NHA, Silikonölfüllung + Grauer Star (Kunstlinse)
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Bits&Bytes
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Re: Glasauge und Eitelkeit

Beitrag von Bits&Bytes »

Hallo Anna,

Es hört sich jetzt vielleicht seltsam an und wird bei dem einen oder anderen hier auf Ungläubigkeit stossen, aber ich kann für mich sagen, dass ich meine Glasprothese, bzw. mein Prothesenauge inzwischen hundertprozentig akzeptiert habe.
Rein optisch ist das einzig störende, ein nach der Enukleation vor einem guten halben Jahr immer noch in leichter Form fortbestehender Oberlidsulcus, der aber durch den Brillenrand so kaschiert wird, dass er kaum wahrnehmbar ist.

Ich habe das Auge zuletzt vor 6 Wochen zur Reingung herausgenommen. Es ist einfach nicht notwendig. Ich lasse lediglich morgens unter der Dusche warmes Wasser drüberlaufen, wische dabei vielleicht etwas Schlafsand aus den Augenwinkeln und das war es. Ich spüre regelrecht überhaupt nicht, das sich da jetzt ein Fremdkörper befindet, es ist buchstäblich so als hätte ich noch mein altes Auge, bevor die Schmerzen anfingen.

Dies nur um hier auch mal einen komplett positiven Verlauf zu schilden, bzw. zu zeigen, dass es auch sehr gut ausgehen kann.
Wenn man diese Selbstakzeptanz erreicht hat, denke ich ist es nur folgerichtig, dass auch die Umwelt entsprechend reagiert. So habe ich von denen die von der Enu wissen, nur Positives gehört, bei allen anderen Bekannten kann ich keine Änderungen im Verhalten mir gegegnüber feststellen, Fremde haben mich noch nie darauf angesprochen, ob da vielleicht etwas mit dem Auge wäre....

Hört sich alles nicht sehr spannend an, aber so ist es nun mal und darüber bin ich sehr froh.

Natürlich melden sich in erster Linie in einem (Selbsthilfe)Forum Menschen an, die eben spezielle Probleme im jeweiligen Thema haben, aber um so wichtiger finde ich es auch mal zu zeigen, dass es auch alles relativ problemlos abgehen kann.

Ja @Patient81 erwähnte es, ich war vor meiner Augapfelentfernung sehr froh mich damals im Glaukom-Forum mit Betroffenen austauschen zu können. Ich hatte dort viele Berichte gelesen, die Probleme schilderten aber eben auch solche, die letztlich positv waren.

Viele Grüße

Udo


Man weiß nie wie stark man ist, solange bis stark zu sein die einzige Wahl ist, die man noch hat.

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Patient81
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Re: Glasauge und Eitelkeit

Beitrag von Patient81 »

Zum Thema mit den Fragen, ob Menschen drauf ansprechen.

Dazu muss man eins bedenken- wir sprechen ja auch nicht unbedingt fremde Menschen auf ihre Behinderungen an, wenn wir sehen, dass sie offensichtlich welche haben. Bestes Beispiel sind doch Rollstuhlfahrer. Wie oft spricht man sie direkt wegen der Behinderung an?

Denke, das hat eher was mit der extremen Sensibilität der Gesellschaft gegenüber Behinderungen zu tun. Viele trauen sich einfach nicht, weil sie Angst haben, da sie wohlmöglich ins Fettnäpchen treten, so die Befürchtungen -die Hemmschwelle, die Berühungsangst sozusagen.

Daher betonte ich auch eingangs in meinem vorletzten Bericht, dass Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig ist.

Der gemeinsame Nenner aller Menschen, die Behinderungen haben, ist halt, dass viele Nichtbetroffene die drei Affen vorführen gegenüber Leuten mit Behinderungen.

Das nur mal so am Rande erwähnt.

Edit: Udo kann ich zu 100% beipflichten. Man muss ausgeglichen sein, um auch entsprechend positiv zu wirken oder auch positive Energie zu empfangen. Finde, dass Anspruch und Wirklichkeit sehr nah beieinander stehen müssen. Eben das kann bei einigen am Anfang, mittendrin oder gegen Ende hin eher schleppend sein und dagegen muss man eben offensiv angehen. In solchen Zeiten ahnt man erst, welche Stärken in einem schlummern können, von denen man dachte, die gibt es nur in heroischen Erzählungen.


Schönen Gruß :D :D

Patient81


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zizou
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Re: Glasauge und Eitelkeit

Beitrag von zizou »

Hallo Anna,

ein Buphthalmus ist ein krankhaft vergrößerter Augapfel. Entweder durch ein Glaukom bedingt oder aber auch nach schwerwiegenden Verletzungen des Augapfels.

Grüße von
Zizou


buphtalmus re. auge nach unfall // enukleation nov. 2012 (walser plombe) // DFT okt. 2017
Ich
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Re: Glasauge und Eitelkeit

Beitrag von Ich »

Ich werfe meine Erfahrungen auch mal kurz ein.

Ich trage mein Kunstauge seit 9, Retinoblastom per Zufall entdeckt, ich selber habe nie bemerkt dass es in meinem linken Auge ständig schneit :lol:
Es folgten ein paar Tage Krankenhausaufenthalt bis ich letztendlich nach Essen fuhr um dort das Auge entfernt zu bekommen. Störte mich damals Null. Das ging auch so bis ca. 14. Mit 15 verkroch ich mich richtig vor der Aussenwelt, längere Haare über der Stirn, fast nie jemand ins Gesicht gesehen schon gar nicht Mädchen :o

Das ging so weiter bis ca. 20 bis zu einem Wendepunkt an dem ich beschloss endlich etwas zu ändern, ich sagte mir: Ich muss nicht so sein (extreme Schüchternheit, verstecken etc.) ich kann es doch selber ändern." Und fing auch damit an. Es war eine Überwindung die Haare zu schneiden weil man dadurch mein Gesicht wieder mehr sah aber nach und nach wurde ich selbstbewusster, offener oder auf gut Deutsch: Ich habe mir nichts mehr geschissen.

In dieser Zeit 20, 21 habe ich den Motorradschein gemacht, ein Motorrad gekauft, bin ohne Plan einfach umher gefahren, mich bei Lovoo angemeldet, mit viele nette Mädels geschrieben. Ich hatte damals keine extreme Schüchternheit mehr aber stattdessen einen extremen Egoboost weil ich sah: Die lachen mich nicht aus oder verarschen mich und traf mich zu der Zeit mit paar Mädels wovon eine nun seit 3 Jahren meine Freundin ist.

Diese extreme Schüchternheit habe ich überwunden aber auch der extreme Egoboost ist vorbei.
Nun ist folgende Situation: Ich traue mich die Leute anzusehen wenn ich mit ihnen Rede, auch bei Frauen aber so richtig "frei" fühle ich mich dennoch nicht :|
Es fühlt sich so an als wäre ich erst frei wenn ich das Kunstauge herausnehme weil ich dann nicht mehr dran denken muss gerade zu sehen etc.

Und wenn das Auge nach zu langer Tragezeit (ca. 10 Stunden, manchmal früher/später) zusätzlich schmerzt, ist das nicht hilfreich um dieses "Frei-gefühl" zu erlangen.
Aber am meisten von all dem stört mich dass es sich nicht mitbewegt wie mein echtes Auge. Ich würde die schmerzen voll in Kauf nehmen, habe ich mich schon daran gewöhnt es nie über Nacht zu tragen aber dieser starre Blick "nervt" mich abartig.

Ich trage eine Brille aber nur widerwillig denn ich finde jede Brille betont das Kunstauge nur noch mehr, es wird eingerahmt sodass man es direkt betrachtet.
Mittlerweile habe ich ungelogen ca. 15 Schachteln á 4 Brillen probiert, (Mr. Spex sei Dank) aber bei keiner dachte ich mir: Ja wow diese Brille ist es.
Wäre eine harte Kontaktlinse sinnvoller?


Achja bin neu hier. Hallo, 'Ich' bins :P


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annaklaus
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Re: Glasauge und Eitelkeit

Beitrag von annaklaus »

Liebe alle,

nun hatte ich alle diese Fragen gestellt und bisher einfach keine Zeit gefunden, auf eure Antworten einzugehen, was ich hiermit zumindest punktuell nachholen möchte.

@Marcy: Du schreibst, dass du momentan eigentlich immer eine Sonnenbrille trägst und dein „Prothesenauge schon nach der OP schon sehr anders aussah.“ Heißt das, du hattest erst kürzlich eine OP? Warum ist die nötig gewesen? Und kannst du deine Prothese gerade nicht tragen?

@Olga: Ich frage mich, ob z. B. ein Lidstrich funktionieren könnte, um ein Auge optisch etwas kleiner (mit dunklen Farben) oder größer (mit hellen Farben) zu machen. Denn manchmal habe ich das Gefühl, gerade wenn ich sehr stark geschminkte Augen sehe, dass die Augen kaum mehr zu erkennen sind unter all den bunten Farben. Für mich käme es wohl eher nicht in Betracht, da dafür mein Auge einfach zu oft tränt und ich es öfter im Laufe eines Tages abtrocknen muss.^^ Vielleicht ist es da eher eine Möglichkeit andere Gesichtspartien, wie eben den Mund mit Lippenstift zu betonen und so die Blicke auf andere Regionen zu ziehen.

@Udo: Ich habe dein Foto mit dem Oberlidsulcus irgendwo anders gesehen und mein Gedanke war genau der Gleiche: „Och, das müsste sich doch aber mit einer Brille wirklich kaschieren lassen.“ Wie sieht es denn damit jetzt eine Woche später aus? Hast du das Gefühl, er (oder es?) zieht sich zurück?
Vom Tragegefühl her kann ich mich auch nicht beschweren und, dass das Auge nun mal nicht mehr da ist, habe ich auch soweit akzeptiert, dennoch muss ich sagen, denke ich täglich – oder zumindest an den Tagen, an denen ich auf die Straße gehe (also 95% aller Tage) – an die Prothese. :?

@Patient: Über deine Antwort(en) habe ich eine Weile nachgedacht und auch in der letzten Zeit verstärkt in der Öffentlichkeit beobachtet. Ich bin mir nicht so sicher, ob unseren Gegenüber bewusst ist, dass wir Kunstaugen tragen. Ich glaube ein Rollstuhl oder vielleicht besser vergleichbar ein Hörgerät (es fällt irgendwann auf, aber springt in der Regel nicht sofort ins Auge) sind recht eindeutig als solche auszumachen, bei Kunstaugen bin ich mir da nicht so sicher. Die meisten Personen, mit denen ich darüber rede und die ich innerhalb der letzten Jahre kennengelernt habe, meinten, dass sie bis zur "Aufklärung" dachten, ich würde einfach nur schielen. Also es fällt auf, aber die Einordnung gelingt den Menschen eher nur, wenn sie bereits wissen, was es ist. Komischerweise muss ich feststellen, dass ich mich tatsächlich wohler fühle, wenn die Gegenüber Bescheid wissen. Aus diesem Grund schreibe ich es auch in den Lebenslauf bei Bewerbungen. (Natürlich schreibe ich „Unfall“ und nicht „Gewalttat“ – ich will ja die Leute nicht verschrecken, sondern ihnen und mir nur mehr Sicherheit geben.)

@Ich: Die Sache mit der Brille werde ich auf jeden Fall in nächster Zeit in Angriff nehmen, auch wenn ich verstehe, dass du das Gefühl hast, dadurch die Augen noch einmal zusätzlich zu rahmen. Ich werde es einfach probieren, obwohl ich mir kaum vorstellen kann eine Brille zu tragen, da ich es an sich nicht muss und es insofern auch nicht gewöhnt bin. Auf deine Frage, ob harte Kontaktlinsen besser wären, kann ich dir nicht antworten, da sind andere Personem hier im Forum sicher besser informiert. Aber da du ja nun auch in nächster Zeit eine neue Wanderung vor dir hast, kannst du da ja mal deine Augenärztin einfach fragen? Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deinen Veränderungen!

Habt vielen Dank für alle eure Antworten und die verschiedenen Aspekte, die ihr mit eingebracht habt. Vielleicht lässt sich das hier ja noch mit Anekdoten anfüllen, wenn euch etwas einfällt ;)

Habt eine entspannte Woche und drückt mir am Dienstag die Daumen! :lol:

Beste Grüße,
anna :)


... mehr als nur kein Auge ;)
Olga1991
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Re: Glasauge und Eitelkeit

Beitrag von Olga1991 »

annaklaus hat geschrieben: So 10. Sep 2017, 19:30
@Olga: Ich frage mich, ob z. B. ein Lidstrich funktionieren könnte, um ein Auge optisch etwas kleiner (mit dunklen Farben) oder größer (mit hellen Farben) zu machen. Denn manchmal habe ich das Gefühl, gerade wenn ich sehr stark geschminkte Augen sehe, dass die Augen kaum mehr zu erkennen sind unter all den bunten Farben. Für mich käme es wohl eher nicht in Betracht, da dafür mein Auge einfach zu oft tränt und ich es öfter im Laufe eines Tages abtrocknen muss.^^ Vielleicht ist es da eher eine Möglichkeit andere Gesichtspartien, wie eben den Mund mit Lippenstift zu betonen und so die Blicke auf andere Regionen zu ziehen.
Hallo Anna,
das kann man bestimmt sehr gut kaschieren mit viel Schminke ... aber ich habe mich schon immer "wenig" geschminkt :-)
Deswegen kommt für mich viel Schminke nicht in Frage, da betone ich lieber meine Lippen! :)

Liebe Grüße


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