Augen-OP

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Bits&Bytes
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Fr 4. Mai 2018, 16:57

Bits&Bytes hat geschrieben:
Fr 4. Mai 2018, 16:55
Bits&Bytes hat geschrieben:
Fr 4. Mai 2018, 16:50
Hallo Charlotte,

wäre auch traurig, wenn es mit der Lochprothese nicht besser aussehen würde als mit Illigschale ;), aber das mit der totalen Unbeweglichkeit :?. OK, die noch vorhandene Schwellung wäre eine mögliche Erklärung. Hat der Okularist sich dahingehend geäußert ?

Ja, rein ist schwieriger als raus, das ist klar.

Zum Einsetzen des Auges:
Die kurze Seite muss zur Nase zeigen. Dann das Oberlid anheben und die Prothese vorsichtig darunter schieben. Geht vielleicht besser, wenn man zuvor etwas angefeuchtet hat. Wenn man dies geschafft hat, mit der anderen Hand in der Position festhalten, dann das Unterlid soweit herunterziehen, das die Prothese hineigleiten kann. Eventuell Prothese noch leicht andrücken.
Das ganze bitte im Bett machen, oder über ein mit einem Tuch ausgelegtem Waschbecken. Man glaubt nicht wie fragil die Teilchen sind.
Gibt auch Videos bei Youtube.

Hat vielleicht jeder eine andere Methode, aber so hat es mir mein Okularist gezeigt. Allerdings brauchte ich beim ersten Mal, glaube ich, auch mindestens drei Versuche. :(

Meins habe ich jetzt seit ca. 5 Monaten nicht mehr herausgenommen. Hoffenlich kann ich das überhaupt noch selbst mit dem Einsetzen :shock:

Wann ist der Termin für die 1. richtige Glasprothese ?

Weiterhin eine guten Verlauf, bis auf die hoffentlich temporäre Unbeweglichkeit hört sich doch alles schon sehr gut an.

Alles Gute

Udo


Man weiß nie wie stark man ist, solange bis stark zu sein die einzige Wahl ist, die man noch hat.

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katja
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Re: Augen-OP

Beitrag von katja » Fr 4. Mai 2018, 22:03

Liebe Charlotte,
ich musste schlucken als du schriebst, dass es so schwierig war die Lochprothese wieder einzusetzen.
Das wird ja lustig wenn es dann bei mir soweit ist. :o
Grobmotorisch ungeschickt ist noch untertrieben bei mir und Linsen. Mein kurzes Intermezzo mit Kontaktlinsen
war ein Desaster. Die Teile waren überall nur nicht in meinem Auge.
Nun gib deinem Auge nic( etwas Zeit zum Abschwellen. Ich bin mir sicher dann wird es auch mit der Beweglichkeit besser.

Liebe Grüße, Katja



Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Sa 5. Mai 2018, 10:21

Danke Udo,
hab gerade einen neuen Versuch gestartet, und siehe da: das Auge flutscht rein!
Ich hatte es beim ersten Mal wohl nicht weit genug nach oben geschoben und auch nicht gut in der Position festgehalten.
Mein Lidrand unten ist immer noch ziemlich dick. Der Ocularist meinte, dass ich wohl allergisch auf das Wollwachs in der Augensalbe reagiere.
Jetzt lasse ich alles weg und hab auch ein ganz gutes Gefühl im Auge.
Liebe Grüße
Charlotte



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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Sa 5. Mai 2018, 10:36

Liebe Katja,
da können sich wohl zwei Ungeschickte die Hand geben ;)
Allerdings stell ich mir den Umgang mit Kontaktlinsen viel schwerer vor, weil die ja so fummelig klein sind.
Bei der Prothese hast du wenigstens was Ordentliches in der Hand - und mit der richtigen Technik geht´s auf einmal ganz gut!
Du hattest nach einem Foto gefragt, ist aber so überhaupt nicht mein Ding. Ich bin froh, dass ich mit den einfachsten Sachen auf meinem Laptop halbwegs klar komme... Aber Marcy hatte ein Foto mit Lochprothese ins Forum gestellt und das hatte mich schon beruhigt.
Übrigens: du hattest auch mal nach Sport nach der OP gefragt. Ich hab klare Anweisungen bekommen:
4 Wochen kein Sport, keine großen Anstrengungen, nicht Sauna, nicht Schwimmen, nicht mit Kopf nach unten arbeiten.
Läßt sich alles ganz gut durchhalten - also nur Mut, schieb es nicht zu weit weg!!!!
Liebe Grüße
Charlotte



Vkcky
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Re: Augen-OP

Beitrag von Vkcky » So 6. Mai 2018, 23:49

HALLO. Ich melde mich auch mal zu Wort. Also ich habe meine erste Protese jetzt seid 2 Wochen. Ich komme ganz gut klar mit dem rein machen. Raus nehme ich es immer mit dem Gummipin. Geht ganz leicht. Mit der Zeit, ist es ein leichtes, reine Übungssache. Ich nehme es aucb nicht jeden Tag raus, einmal in der Woche reicht, es sei denn ich merke was ,dann nehm ich es raus, mache es sauber und wieder rein damit.



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Bits&Bytes
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Mo 7. Mai 2018, 13:21

Vkcky hat geschrieben:
So 6. Mai 2018, 23:49
HALLO. Ich melde mich auch mal zu Wort. Also ich habe meine erste Protese jetzt seid 2 Wochen. Ich komme ganz gut klar mit dem rein machen. Raus nehme ich es immer mit dem Gummipin. Geht ganz leicht. Mit der Zeit, ist es ein leichtes, reine Übungssache. Ich nehme es aucb nicht jeden Tag raus, einmal in der Woche reicht, es sei denn ich merke was ,dann nehm ich es raus, mache es sauber und wieder rein damit.
Hallo Vicky,

ja, mit etwas Übung ist die Raus-/Reinprozedur keine Atomphysik mehr :D. Finde es auch gut, dass Du nicht sklavisch einem fixen Reinigungsritus anhängst, also jeden Tag rausnehmen, säubern, wieder einsetzen.
Finde, wenn man die Prothese nicht spürt und nicht jeden Morgen dicken Gries in den Augenwinkeln hat, ist einmal die Woche reinigen völlig ausreichend.

Hast Du Dich inzwischen mit Deinem neuen Aussehen angefreundet, auch wenn die Größe noch nicht optimal ist ?

Viele Grüße

Udo


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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Mo 7. Mai 2018, 14:36

Hallo Vicky,
wie ist das bei dir mit der Beweglichkeit???
Also bei mir bewegt sich gar nix :(
Ich hab ja bisher nur die Lochprothese und bekomme das "richtige Auge" erst am 17. Mai, vielleicht geht es dann ja etwas besser....
Bin gespannt, wie es bei dir aussieht,
liebe Grüße
Charlotte



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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Mo 7. Mai 2018, 17:01

Hallo Charlotte,

ehrlich, würde mich auch nervös machen, wenn sich da absolut nichts bewegen würde. Aber jetzt ist Deine Geduld gefragt, sind nur noch 10 Tage bis zum 17.05.

Damit die Prothese überhaupt beweglich sein kann, muss diese vom Implantat mitgenommen werden (können). Wenn da aber die Passung zwischen Lochprothese und Plombe nicht richtig besteht, funktioniert das nicht.

Wichtig wäre mal zu sehen, ob sich das Implantat mitbewegt. Also kurz mal Lochprothese raus und dann Deinen Mann fragen, ob sich das Implantat mit dem anderen Auge mitbewegt, oder das ganze vor der Laptop-Kamera durchexerzieren.
Wenn es sich mitbewegt, alles supi, dann wird das Glasauge am 17.05. auch vom Implantat mitgenommen werden, wenn alles zusammenpasst.

Alles Gute

Udo


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Re: Augen-OP

Beitrag von katja » Mo 7. Mai 2018, 22:00

Liebe Charlotte,
dann hab ich ja noch Hoffnung, dass das Einsetzen und rausnehmen doch nicht so schwierig wird. 4 Wochen ohne Sport bekomm ich so grade noch hin ;)
Meine Leidenschaft seit dem Unfall ist das Wandern und es geht am Freitag in den Harz. 250km sind angedacht.
Doch zunächst hab ich morgen einen Termin bei meiner Augenärztin. Gesichtsfeld checken und Sehnerv vermessen. Ich bin gespannt was sie zu meinem blinden Auge sagt, ich hab ja schon wieder eine Silikonblase.
Ich weiss, ich sollte nicht mehr allzu lange warten. Hab halt ganz schön Angst vor der Endgültigkeit. Doch zunächst soll geklärt werden wieso weshalb warum sich dein Auge nicht bewegt.

Liebe Grüße, Katja



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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Di 8. Mai 2018, 19:02

Lieber Udo, liebe Katja,

ich hatte eine tolle Idee, wie ich selbst feststellen kann, ob sich wenigstens das Implantat bewegt:
Ich lege bei geschlossenen (!) Augen die Fingerspitzen leicht auf beide Augenlider. Wenn ich dann das gesunde linke Auge bewege, fühle ich es durch die Lider hindurch, beim rechten Prothesenauge zuckt es nur minimal.
So, und dann hab ich die Prothese rausgenommen und das Ganze wiederholt.
Und es war deutlich zu spüren, dass sich rechts das Implantat viel besser mitbewegt als vorher die Prothese!!!!!
Du hast also Recht Udo, die Prothese wird vom Implantat nicht vernünftig mitgenommen.
Da kann ich doch nun wirklich berechtigte Hoffnung haben, dass es mit der endgültigen Prothese besser wird :lol:
Und selbst wenn es nicht toll wird mit der Bewegung - es guckt wenigstens geradeaus und schaut sich nicht ständig die Nase an....

Und liebe Katja: meine allerhöchste Hochachtung zu deiner Wanderleistung.
Das ist ja gerade so, als wenn ich zu Fuß von zuhause bis zum UKE in Hamburg laufen würde und wieder zurück!!!
Wieviel Zeit wirst du für die 250 Km brauchen?
Und was hat die Untersuchung bei deiner Augenärztin ergeben?

Laßt es euch gut gehen und genießt das schöne Wetter und den Feiertag!
Charlotte



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Re: Augen-OP

Beitrag von katja » Di 8. Mai 2018, 23:18

Liebe Charlotte,
ganz schön clevere Idee um herauszufinden ob das Auge sich bewegt.Da muss der Okularist die endgültige Prothese noch verbessern. Ich denke, dass wird kein Problem sein.
Meine Augenärztin war heute mit dem sehenden Auge zufrieden. Gesichtsfelduntersuchung und auch Vermessung des Sehnervs haben sich gegenüber der letzten Untersuchung nicht verschlechtert. Von einer ENU des blinden Auges rät sie mir zur Zeit noch ab. Trotz dem wieder auslaufenden Silikonöls ist es stabil und nicht weiter geschrumpt. Schmerzen hab ich ja keine. Sogar Augeninnendruck liess sich heute messen. 6 !
Nun weiss ich wieder nicht was ich machen soll.
Wandern hilft vielleicht den Kopf klar zu bekommen. Ich gehe die 250km in 9 Etappen. Alleine. Lediglich das Gepäck lass ich transportieren, etwas Luxus muss sein.
Ich wünsch dir ebenfalls schöne Tage und ein top Ergebnis für die endgültige Prothese.

Alle liebe, Katja



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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Mi 9. Mai 2018, 09:22

Liebe Katja,
das Wandern alleine stell ich mir superschön vor - ich wünsch dir ganz viel Ruhe, Sonnenschein, trocknes Wetter und Regen bitte nur nachts!
Toll, dass dein "gutes Auge" keine Probleme macht. Mit dem anderen Auge mußt du vielleicht abwarten, bis die Entscheidung sich klärt und sich dann auch "gut anfühlt". So war es zumindest bei mir. Nach langem Hin und Her war es aufeinmal sehr klar und ich habe es trotz Übelkeit danach nicht bereut!
Ich wünsch dir heute also mal Geduld....
Ganz liebe Grüße
Charlotte



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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Mi 9. Mai 2018, 13:31

Hallo Charlotte, hallo Katja,

ja, wie Katja es schon sagte, war wirklich eine clevere Idee von Dir die Bewegung durch leichte Berührung auf die geschlossenen Augenlidern zu ertasten.
Wenn sich das Implantat nach links und rechts bewegt, kann man davon ausgehen, dass die 4 geraden Augenmuskeln bei der OP korrekt mit dem Implantat verbunden worden sind. Das ist ja Standard und wenn es dabei Probleme gegeben hätte, müsstest Du darüber informiert worden sein.

Hab jetzt gerade nicht auf dem Schirm, welchen Typ von Implantat man bei Dir eingesetzt hat. Bei manchen kann man zusätzlich einen Stift als Mitnehmer für die Prothese einbauen, dann wird die Bewegung noch besser. Nachteil: Da der Stift ja durch die darüber vernähte Bindehaut muss, ist ein Einfallstor für Infektionen gegeben.
Ich würde es nicht riskieren, aber für manche ist die maximal möglich Bewegungsamplitude des Prothesenauges das A und O.

Die Bewegung nach oben und unten, wird nie so gut sein wie beim gesunden Auge, da meines Wissens nach die beiden schrägen Augenmuskeln nicht verbunden werden. Also beim steil nach oben schauen immer schön den Kopf in den Nacken legen, sonst kannst Du kleine Kinder damit erschrecken :)

@Katja:
Ich bin auch ein (Allein)Wanderer vor dem Herrn :D : Habe schon zweimal den Rothaarsteig (Einmal von Brilon nach Dillenburg und einmal umgekehrt) bewältigt.
Mache dabei auch immer Wandern ohne Gepäck.
Eine Etappe des Rheinsteigs von Wiesbaden nach St. Goarshausen habe ich im vorletzten Jahr in einer Woche absolviert.

Leider kann mich mein Freund nicht mehr auf solchen Wanderungen begleiten, denn er hat inzwischen zwei künstliche Kniegelenke. Wir hatten fünf Jahre lang zusammen eine feste Ferienwohnung in Hildfeld, einem Ortsteil von Winterberg und hatten gemeinsam die ganze Umgebung erwandert.

Solange Du keine Schmerzen im blinden Auge hast und noch keine (deutliche) Schrumpfung zu erkennen ist, würde ich auch noch nicht über eine Enu nachdenken.

Wünsche allen einen schönen Feiertag, auch wenn das Kaiserwetter jetzt erst einmal vorbei ist.

Viele Grüße

Udo


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Re: Augen-OP

Beitrag von Vkcky » Do 10. Mai 2018, 12:34

Hallo Leute. Also, um selbst zu sehen ob sich das Auge bewegt, hab ich einfach ein Video von mir gemacht, hab das Auge nach rechts, links un oben un unten bewegt, ich könnte sehr gut sehen das es sich bewegt. Alle meine Freunde sagen, es fällt überhaupt nicht auf. Udo, ich habe morgens schon ziemlich Sandkörner wie du sie nennst am Auge, es ist auch manchmal zugeklebt, aber ich reinige das dann mit Gesichtswasser. Dann Wasch ich mich ganz normal und gut is. Nehme es allenfal,s wenn überhaupt 1malraus in der Woche, so ganz nach Gefühl. Aber mein Auge sondert immer noch Ein Wasser ab, hab ich jetzt festgestellt. Wie lange war das bei Euch, bis nichts mehr raus lief? Ich hab Montag Termin bei dem jungen Herrn Leipold, er schaut sich das mal an, weil es bei mir ja so trähnt. Ansonsten komme ich sehr gut klar. Und ich kann jedem ,bei dem es sein muss, nur sagen ,macht es. Ich hab es nicht bereut. Habe ein ganz neues Lebens Gefühl.



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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Do 10. Mai 2018, 22:24

Hallo Vicky,

ja, ich hatte am Anfang die Beweglichkeit auch mit meiner Laptop-Kamera überprüft und nach links und rechts geht das Prothesenauge gut mit, nach oben schon erheblich weniger.
Schön, dass Du alles so positiv siehst und Du die OP nicht bereust, obwohl ich sagen muss, dass diese Tränengeschichte schon etwas ungewöhnlich ist.
Nachdem ich meine erste Prothese drin hatte, liefen da keine Tränen mehr und schon gar nicht die Wange herunter, gut das Herr Leipold sich das mal ansehen will.
Habe so etwas bisher noch von niemanden gehört, eher gibt es da Probleme mit einem trockenem Auge. Aber solange da nichts schmerzt, ist es zwar lästig, aber vermutlich unkritisch.
Hört sich für mich so an, als würde Dein Körper die Prothese immer noch als Fremdköper ansehen und er versucht diesen mit Hilfe von vermehrter Wasserproduktion herauszuspülen .... :?

Hoffe das Du diese doch etwas lästige Geschichte jetzt schnell in den Griff bekommst.

Alles Gute

Udo


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Re: Augen-OP

Beitrag von Patient81 » Fr 11. Mai 2018, 11:00

Hallo Vkcky,

zunächst wünsche ich dir alles Gute mit deinem "neuen" Auge.

Hinsichtlich deines Tränenflusses habe ich das hier gefunden:

"Eine Überproduktion des Kammerwassers oder Störungen des Kammerwasserabflusses können zu einem Anstieg des Augeninnendrucks führen und erhöhen damit das Risiko eines Glaukoms (Grüner Star)." (Quelle: Wikipedia)

Da es bei dir eh das operierte Auge ist, lässt sich die Gefahr eines Grünen Stars somit ausschließen, denke ich mal. Aber ein Augenarzt sollte sich das ansehen bzw. näher erkunden. Ein guter Ocularist sollte dich auch darauf hinweisen und nicht erst ausprobieren, ob es an der Augenrothese liegt. Denn Zeit kann bei solchen Zuständen ein wichtiger Faktor sein.

Das ist meine bescheidene Meinung dazu. :)

Beste Grüße

Patient81



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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Sa 12. Mai 2018, 09:33

Hallo Vicky,

an Charlottes Worten kann durchaus etwas dran sein, wenn ich es mir recht überlege. Am Anfang hatte ich auch täglich gereinigt, auch die Innenfläche des Glasauges. Als ich dann feststellte, dass ich auch Morgens praktisch fast keinen Gries, oder sonstigen Schmoddder :) mehr in den Augenwinkeln hatte, bin ich dazu übergegangen, die Reinigungsintervalle immer weiter zu fassen.
Mich hatte die Aussage eines kalifornischen Opthalmologen im losteye-Forum überzeugt, dass desto weniger oft das Auge herausgenommen wird, umso leichter akzeptiert der Körper die Prothese und sieht sie nicht mehr als Fremdkörper an.
Natürlich ist bei der geringsten Reibung und mechanischen Reizung das Säubern der Innenfläche angesagt.

Insofern machen Charlottes Worte wirklich Sinn, nur hatte ich Dich so verstanden, das Du das Auge überhaupt nicht spürst. Deshalb bin ich gar nicht darauf gekommen, dass der massive Tränenfluss eine solche Ursache haben könnte. Aber klar, wenn sich harte Beläge auf der Innenseite gebildet hätten, wäre dies die Erklärung für den Tränenfluss.

Nur bitte nicht mit scharfen Mitteln von Innen reinigen, vielleicht eine isotonische Kochsalzlösung nehmen. Im losteye-Forum reinigen manche mit einem milden Babyshampoo, die haben aber alle Kunststoffprothesen, weiss jetzt nicht ob das auch bei Glas OK wäre, besser vorher mit dem Okularisten klären.

Alles Gute

Udo


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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Sa 12. Mai 2018, 10:00

Hallo Charlotte,

ich hoffe es geht Dir weiterhin gut. Du wirst es kaum noch abwarten können, bis Dir Dein erstes richtige Kunstauge eingesetzt wird, oder ?
Ist am Donnerstag, den 17.05. soweit, wenn ich mich korrekt erinnere. Die paar Tage überstehst Du locker ;)

Hoffe Du hast genausoviel Glück mit Deinem Okularisten wie Vicky und ich.
Auf das er Dir ein wunderschönes, perfekt sitzendes und nicht vom anderen Auge unterscheidbares Glasauge macht.

Bei mir ist es auch Ende Mai wieder soweit, dann gibt's ein neues, obwohl das alte noch keine Probleme macht. Aber dann habe ich wenigstens immer eins in Reseve :D

Alles Gute

Udo


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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Sa 12. Mai 2018, 12:39

Hallo Udo,
du beziehst dich auf meine Antwort an Vicky, aber verflixt noch mal, wo ist die denn geblieben???????? :shock: :shock: :shock:
Kann die irgend jemand gelöscht haben ohne dass ich das merke?
Bin gespannt, wie sich das Rätsel aufklärt.
Du hast übrigens Recht: ich zähle die Tage bis zum "richtigen" Auge (noch fünf!). Ich kann mir vorstellen, dass die Prothese vom Implantat (ist ein Guthoff-Implantat) jetzt nicht mitgenommen wird, weil es innendrin schön abgeschwollen ist und die Prothese nicht so gut aufsitzt.
Und ich freu mich auf mein neues Aussehen!!!
Liebe Grüße
Charlotte



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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Sa 12. Mai 2018, 19:30

Hallo,
da mein Text von heute morgen auf Nimmerwiedersehen verschwunden ist (und Herr Stempel auch vor einem Rätsel steht), schreib ich ihn aus der Erinnerung nochmal neu:

Hallo Vicky,
du hast gesagt, dass du die Prothese nur einmal pro Woche raus nimmst und dass dein Auge immer noch so sehr tränt.
Meine Augenärztin und auch der Okularist haben mir geraten, die Prothese ein- bis zweimal (!) am Tag raus zu nehmen und zu säubern.
Ich hatte am Anfang auch viele Tränen. Ich hab die Prothese jeden Morgen raus genommen und gesäubert und wenn es abends viele Tränen gab, dann vorm Schlafengehen ein zweites Mal. Jetzt gibt es keine Tränen mehr und einmal am Tag reicht.
Ich glaube, dass nach der OP erstmal eine Menge Sekret produziert wird und das sitzt dann bestimmt nicht nur außen, sondern auch auf der Innenseite der Prothese. Und das Auge versucht dann, den "Dreck" mit sehr vielen Tränen weg zu schwemmen.
Wenn so alte Hasen wie Udo ohne Rausnehmen gut klar kommen ist das wirklich toll - und vielleicht kommen wir ja auch noch dahin.
Aber so kurz nach der OP geht das wohl noch nicht.
Versuch es mal, zumindest bis du mit deiner Augenärztin oder dem Okularisten sprechen kannst.
Liebe Grüße
Charlotte



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