Augen-OP

Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Sa 7. Apr 2018, 21:12

Danke Marcy,
ich hab dein Bild gefunden (bewundere deine/eure Hartnäckigkeit mit der das Posten dann doch geklappt hat).
Es sieht ja viel, viel besser aus als ich mir vorgestellt hatte - man was bin ich erleichtert, denn ich werd ja mit dem Ding in Urlaub fahren, weil ich die endgültige Prothese wohl erst danach bekomme.
Ich wünsch dir ein sonniges Wochenende
Charlotte



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Bits&Bytes
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Sa 14. Apr 2018, 02:52

Liebe Charlotte,

habe gerade noch mal in Deinem Thread gelesen und kann mir ungefähr vorstellen, wie Du Dich im Moment fühlst. So ein wenig, als stünde man vor dem Gang auf das Schafott, ist ja nicht mehr so lange bis zum 19.

Ich hoffe wir konnten Dir hier ein wenig das Gefühl nehmen, dass eine Amputation des Auges der absolute Weltuntergang ist. Im Gegenteil, wenn alles gut läuft und davon kann man heutzutage fast sicher ausgehen, wird sich alles für Dich verbessern, wenn auch zugegebenermaßen dafür etwas Zeit ins Land gehen muss. Die chronischen Schmerzen wirst Du jedenfalls (fast) sofort los sein, auch wenn man es wegen einige Zeit lang fortbestehenden Wundschmerzen nach der OP noch nicht sofort merkt.

Ich habe hier von Dir den Eindruck einer Frau gewonnen, die stark und entschlusskräftig ist und ich bin mir sicher, dass Du es nicht bereuen wirst, Dich zu diesem finalen Schritt durchgerungen zu haben.

Meinen Signaturspruch habe ich, zugegebenermaßen, aus einem amerikanische Forum für alles was mit Augenentfernung zusammenhängt ( losteye.com ) übernommen, weil ich ihn für meine damalige Situation so passend fand und ich stehe heute immer noch dazu.

Ich drücke Dir hier und jetzt schon die Daumen, das bei Deiner Enukleation alles läuft wie geschnitten Brot und ich glaube zuverlässig, dass Du hinterher sagen kannst, gut das ich es durchgezogen habe.

Alles Gute für Dich

Udo

PS: Ich hoffe das Du uns nach der OP weiterhin die Treue hältst und berichtest, wie es Dir im Leben danach ergeht / ergangen ist, damit auch andere (neue) User von Deinen Erfahrungen profitieren können.


Man weiß nie wie stark man ist, solange bis stark zu sein die einzige Wahl ist, die man noch hat.

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Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Sa 14. Apr 2018, 14:11

Hallo Udo,
danke für deine lieben Worte und für`s Mutmachen!
Ja, ich fühl mich im Moment wirklich nicht so toll. Meine schöne schnelle Entscheidung, die sich so gut angefühlt hat, schrumpft ganz schön in sich zusammen. Jetzt macht sich eher Beklemmung breit, je näher der Termin kommt.
Aber ich glaube nach wie vor, dass die Entscheidung richtig ist. Und ich bin sehr froh, dass ich hier im Forum so viel Hilfe und Unterstützung und so viele Informationen bekommen habe - und ich will das auch gerne nach meiner OP an andere weitergeben...
Am kommenden Mittwoch bin ich zur vorstationären Untersuchung in der Augenklinik (Arztgespräch, Labor, EKG und so was) und am Montag, dem 23. April ist dann die OP - und ich bin schon jetzt für jeden gedrückten Daumen dankbar!!!
Mir ist ein neues Problem eingefallen, für das ich keine Lösung weiß: ich fahre ja 2 Wochen nach der OP mit provisorischer Lochschale im Auge für
9 Tage in Urlaub nach Holland. Was, wenn mir (ungeschickt wie ich oft bin) die Lochschale runterfällt und kaputt geht? Dann hab ich ja nur noch diese Illigschale aus der Klinik und das sieht doch ziemlich gruselig aus?! Ob ich mir sicherheitshalber eine zweite Lochschale vom Ocularisten gleich mitgeben lassen kann???
Sonnenbrille hab ich auf jeden Fall schon mal besorgt...
Liebe Grüße
Charlotte



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Re: Augen-OP

Beitrag von Marcy » Sa 14. Apr 2018, 14:42

Liebe Charlotte,

dass man kurz vorher dann doch nicht mehr ganz so fest überzeugt ist, ist normal, denke ich. Aber es wird schon gut gehen!
Wegen der Lochschale frag einfach deinen Ocularisten.
Bei mir war es so, dass ich die Lochprothese möglichst nicht rausnehmen sollte. Da ist dann auch die Gefahr geringer, dass sie kaputt geht.

Liebe Grüße und schon jetzt gedrückte Daumen
Marcy



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Re: Augen-OP

Beitrag von katja » Sa 14. Apr 2018, 21:00

Liebe Charlotte,
ich denke ebenfalls, dass es die richtige Entscheidung ist. Zweifel und auch Angst gehören dazu, doch wie Udo schon sagte: du wirkst stark und entschlusskräftigt. Sicherlich wirst du vom Ergebnis begeistert sein, wenn alles gut verheilt ist, wovon man ausgehen kann. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit sich psychologische Hife zu suchen. Meine Augenärztin sprach es an, da es sich ja um eine Amputation handelt.
Liebe Grüße und schon gedrückte Daumen,
Katja



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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Sa 14. Apr 2018, 21:40

Danke Marcy und Katja!
Ja ich denke auch, dass im Moment alle Gefühle "normal" sind.
Ich bin vorhin hinter einem Auto gefahren, auf dem hinten der Satz stand "das Glück kommt zu dem, der lächelt".
Ist schon komisch: man kann nicht lächeln und gleichzeitig Angst haben oder sich Sorgen machen...
Also meine aktuelle Strategie gegen Angst wird der Versuch zu lächeln!!!
Charlotte



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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Mo 16. Apr 2018, 08:31

Nee, klappt leider doch nicht....



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Bits&Bytes
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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Mo 16. Apr 2018, 14:21

Liebe Charlotte,

OK, ist also noch eine Woche bis zur OP, klar das da so langsam Beklemmungen (das Rückgrat) hinaufkriechen.
Da helfen auch keine Sprüche wie 'locker bleiben', oder 'wird schon gutgehen' und lächeln gegen die Angst nun scheinbar auch nicht.

Wichtig ist trotzdem, dass Du versuchst positiv zu denken und den bevorstehenden Verlust des Organs nicht mit starken negativen Gefühlen besetzt.

Weiß jetzt nicht ob Du z. B. Meditation oder autogenes Training berherrschst, wenn ja kannst Du Dir vor Deinem geistigen Auge vielleicht vorstellen, wie es sein wird
schmerzfrei zu sein und mit einem perfekt angepassten Auge richtig gut auszusehen und so in eine eher positive Stimmung gegebüber dem Ereignis kommst.

Du wirst vielleicht sagen, ja, die die es hinter sich haben, können gut reden und die den Termin erst in zwei Monaten haben, können es auch noch entspannt sehen.

Jedenfalls ist Angst kein guter Berater, denn Sie stresst alle Vitalfaktoren und das ist nicht gut, wenn man eine OP vor sich hat.

Ich bin überzeugt, dass alles gut bei Dir werden wird und sende Dir

Grüße und viel Kraft

Udo


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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Mo 16. Apr 2018, 20:46

Danke lieber Udo,
ja, ich werde es versuchen mit Gedanken an ein schmerzfreies und gutes Aussehen - autogenes Training kenne ich und weiß, dass man damit entspannt und positiv gestimmt werden kann. Ich werde es probieren!!
Und mir ist eingefallen, wie supertoll die Augen von Ninfa/Brisme (im Glaukom-Forum) ausgesehen haben. Das war damals mein erster Kontakt zum Thema Augenprothesen und ihr Bericht und ihre Fotos haben ganz viel bei mir in Bewegung gebracht. Auch ihre Formulierung "Ich freue mich auf mein neues Aussehen" war so richtig schön positiv.
Also, "nur Mut" kann ich jetzt wirklich mal zu mir selbst sagen!
Liebe Grüße
Charlotte



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Re: Augen-OP

Beitrag von Vkcky » Mi 18. Apr 2018, 06:23

Hallo Leute. Heute ist es eine Woche her, das meine Auge entnommen wurde. Ich hab mir es heute mal genauer angeschaut, es ist noch rot und sieht aus wie rohes Fleisch. War das bei Euch auch so? Und geht das noch weg? Sorry, ich bin sehr ungeduldig ,ich weiss, aber es würde mich beruhigen, auch dazu mal mehr zu erfahren, also was und wie das jetzt so abläuft mit dem Heilungsprozess. LG. Vicky.



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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Mi 18. Apr 2018, 22:16

Liebe Vicky,

ja, das geht noch weg, dauert ca, 2 Wochen, so war's jedenfalls bei mir, dann erhält die über dem Implantat vernähte Bindehaut (wieder) die normale, ins rose gehende Farbe.

Ich hatte auch noch zwei Wochen nach den OP reichlich Wundwasser über dem Implantat, dass sollte Dich alles nicht erschrecken, sind imho normale Anzeichen des Heilungsverlaufs.

Auch die blauen. bzw. in allen Regenbogenfarben schillernden Blutergüsse um das Auge gehen weg, hat bei mir allerdings ziemlich lange gedauert, lag vielleicht daran, dass ich, warum auch immer, keinen Druckverband bekommen hatte.

Bin auch ein ziemlich ungeduldiger Mensch, aber da musst Du Dich mal in Geduld üben ....

Weiterhin einen guten Heilungsverlauf.

Udo

PS: Es ist gut, wenn es anfängt zu jucken, auch wenn das echt ätzend sein kann !


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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Do 19. Apr 2018, 13:57

Hallo an alle,
wie gut, dass es für alle Ängste auch gleich wieder eine Beruhigung von den "alten Hasen" gibt, die das alles schon hinter sich haben.
Zumindest bin ich gewappnet, wenn es bei mir in den ersten Tagen auch nicht so toll aussieht... Dann denk ich an Vicky und weiß, das ist normal.
Ich habe gestern meinen ersten Schritt geschafft: alle Voruntersuchungen sind gemacht!
Das UKE (Uniklinikum Eppendorf in Hamburg) hat dabei den allerbesten Eindruck auf mich gemacht (so wie Katja es vorhergesagt hatte).
Trotz vieler Patienten alles super organisiert mit erträglichen Wartezeiten und vor allem: sehr, sehr freundliche, persönliche Behandlung, ohne Stress und Hektik.
Ich mußte zwar erst schlucken als ich hörte, dass die Ärztin, die mich Montag operieren wird, Assistenzärztin ist - ich wollte doch jemanden, der diese Operation schon ganz, ganz oft gemacht hat - aber als sie mich dann untersuchte und die OP besprach, fand ich sie so kompetent und so ruhig und sympathisch, dass ich ich ihr wohl vertrauen kann. Und ich hab ja auch keine andere Wahl, dann ist es eben so!
Liebe Grüße
Charlotte



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Re: Augen-OP

Beitrag von katja » Do 19. Apr 2018, 14:37

Hallo Charlotte,
das hört sich doch sehr beruhigend an. Professionalität erzeugt Vertrauen und lässt die Angst vor der OP etwas schwinden.
Es wäre toll wenn du mir berichten könntest welches Implantat sie nehmen und warum. Gerne wüsste ich auch den Namen der Aerztin, wenn es dir lieber ist, al PN. Ich bin über alle Infos von dir dankbar. Witzigerweise ist mein blindes Auge die letzten Tage ganz ruhig. Vielleicht liegt es auch am Wetter? Keine Ahnung. Nun genieß du aber das Sommerwetter und Versuch etwas zu entspannen. Liebe Gruesse, Katja



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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Do 19. Apr 2018, 18:10

Hallo Katja,
ich bekomme eine Guthoff-Plombe, damit hat die klinik wohl gute Erfahrungen gemacht.
Mir wurde übrigens auch gleich der Okularist aus Hamburg empfohlen, weil er wohl sehr gute Arbeit macht. Ich denke, dass du da gut aufgehoben bist, weil die Klinik eng mit ihm zusammen arbeitet. Ich habe ja schon meinen Termin in Hannover, ist für mich auch viel dichter: 1/2 Std Fahrt nach Hannover, fast 2 Std. nach Hamburg.
Wie schön, dass dein Auge jetzt Ruhe gibt - vielleicht will es sich ja nicht "im Bösen" von dir verabschieden... An diese Stelle wollte ich jetzt ein lachendes Smilie setzen, krieg ich aber nicht hin!!! Kann mir mal jemand erklären, wie man das macht?
ich schick dir noch eine PN, ist mir für den Namen der Assistenzärztin lieber.
Liebe Grüße
Charlotte



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Re: Augen-OP

Beitrag von Vkcky » Fr 20. Apr 2018, 11:58

Hallo Udo. Danke für deine Antwort. Also im Moment ist das Auge jetzt eher dunkel fast Schwarz. Innen. Es läuft auch jetzt öfter so rosa bis rote Flüssigkeit aus dem Auge, du sagst das ist normal, da bin ich aber froh, hatte schon Angst. Puh, kommt immer etwas neues und man denkt gleich an das schlimmste, geht es nur mir so? Oder war das bei Euch auch ? Das ist also Wundwaser sagst du.! Ok. Gestern war ich bei meiner Augenärtzin, zur Nachkontrolle. Sie meinte ich soll das Auge nicht mehr mit Mullbinde bedecken, weder Tags noch Nachts über, und auch wenn ich raus gehe. War das bei dir auch so.?LG. VICKY.



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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Fr 20. Apr 2018, 12:36

Hallo Vicky,

weiß jetzt nicht genau, was Du mit Mullbinde bedecken meinst, ich hatte wie gesagt solche, zugegebenermassen nicht ganz billige Augenkissen von L&R.
Und natürlich bin ich nie ohne diese Abdeckung rausgegangen, wäre mir nicht im Traum eingefallen. Zuhause habe ich das Teil auch schon mal weggelassen.

Meine Augenärztin hatte die Augenhöhle natürlich auch begutachtet, aber nichts Auffälliges dabei entdeckt, sieht wirklich in den ersten 2 bis 3 Wochen nicht sehr appetitlich aus, das muss ich zugeben und selbst als ich mein erstes richtiges Glasauge, schon ca. 14 Tage nach OP erhielt, meinte der Ocularist: Na, Sie haben aber noch sehr viel Wundwasser in der Höhle, er sah darin aber kein Problem und hat die Illig-Schale entfernt und mir ein einwandiges Glasauge eingesetzt. Flutschte regelrecht rein, wegen dem Wundwasser :D

Ehrlich gesagt, ist es vielleicht besser auf Deine AÄ zu hören, denn wir hier können, zumal ohne Bild von der Situation, nicht wirklich einen Rat geben, bzw. einschätzen ob alles normal abläuft.
Nur mach Dich bitte nicht verrückt. Hat denn Deine AÄ gesagt, warum Sie diese zugegeben ziemlich radikale Verhaltensvorschrift gegeben hat ?
Glaubt Sie, die Wunde schwitzt zuviel und man sollte Luft heranlassen ?
Natürlich benötigt Du eine Abdeckung, die ausreichend Luft an die Wunde lässt, dass war bei meinen Augenkissen gewährleistet, vielleicht übertreibst Du es mit dem Mull ?
Keine Ahnung.

Wenn Du Dir ganz unsicher bist, kannst Du vielleicht auch noch mal in dem KH nachfragen, in dem Du operiert worden bist, ob alles OK ist.

Mach Dir nicht zu viel Gedanken.

Solange nichts schmerzt, pocht, also vermuten lässt dass sich Entzündungsfaktoren bilden, würd ich sagen ist alles OK.

Viele Grüße

Udo


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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Fr 20. Apr 2018, 12:49

Hallo Charlotte,

Mmmmh, eine Assistenzärztin soll alleine die OP durchführen, ohne dass ein Oberarzt zumindest die Aufsicht darüber hat ? - Etwas seltsam !

Da Du aber ein so gutes Gefühl ihr gegenüber hast, will ich hier nicht den Bedenkenträger spielen. Vertrauen ist die halbe Miete !

Um ein Smiley einzufügen musst Du den "Vollständigen Editor & Vorschau" aktivieren, dann hast Du diverse Piktogramme zur Verfügung. Wenn Du dann auf eines von diesen klickst, wird es an die Stelle eingefügt, wo sich der Cursor gerade befindet :ugeek:

Das Symbol selbst wird im Text nicht direkt als Bild eingefügt, sondern z. B. mein Smiley jetzt als ":ugeek:", wenn Du dann aber auf Vorschau oder Absenden gehst wird danach daraus ein Bild.

Viele Grüße

Udo


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Re: Augen-OP

Beitrag von Bits&Bytes » Fr 20. Apr 2018, 13:24

An alle, die eine OP noch vor sich, oder auch vor kurzem hinter sich gebracht haben,

vorausgeschickt, wer keine Ratschläge von einem User haben möchte, der kein Arzt oder Ernährungsexperte ist, bitte diesen Post ignorieren.

Ich persönlich bin immer sehr gut damit gefahren, wenn ich mich ca. 1 Woche vor und bis zu 2 Wochen nach einer OP an einige (einfache) Regeln gehalten habe.

1. Viel trinken (Wasser und / oder Tee) mdst. 2 , besser 2,5 Liter täglich. Schwemmt viele Stoffe aus dem Körper. Unterstützt also die Selbstreinigung des
Organismus.
2. Möglichst wenig (besser gar keinen) Zucker und fast keine Kohlehydrate in Form von Nudeln, Brot (insbes. Weizen), Reis, Kartoffeln (evt. in Maßen).
Entzündungsfaktoren ernähren sich buchstäblich von Zucker und Stärke, die in diesen Lebensmitteln stecken.
4. Keinesfalls Milch oder Milchprodukte, dies sind große Schleimbildner. Da ist meine Meinung unumstößlich, ein erwachsener Mensch sollte keine Milch mehr trinken.
Dem Erwachsenen fehlen bestimmte Enzyme, die ein Baby noch reichlich hat.
3. Generell etwas niederkalorisch ernähren, also es schadet nicht, wenn man ein leichtes Hungergefühl empfindet. Der Körper kann besser Reparaturarbeiten
(Aktivierung der Selbstheilungskräfte) durchführen. Wenn der Magen nicht ständig mit Verdauung beschäftigt ist, steht dem Körper mehr Energie für Aufräum-
arbeiten zur Verfügung.

So habe ich mich bei meinen letzen 4 Operationen mit Vollnarkose verhalten. Mir war nie schlecht von der Narkose, ich hatte einen vergleichbar schnelleren Heilungsverlauf als andere, obwohl ich Diabetker bin. Es gab dementsprechend keine Entzündungen, oder andere Komplikationen.

Wie gesagt, ist mein persönlicher Fahrplan und soll nicht Grundlage für eine (Ernährungs)Diskussion darstellen.

Alles Gute für die, dies noch vor sich und die, die es schon hinter sich haben.

Udo


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Re: Augen-OP

Beitrag von Vkcky » Fr 20. Apr 2018, 13:56

Hallo Udo. Danke für die schnelle Antwort. Ja, die Augenärtzin meinte das schwitzt zu sehr, es müsse Luft dran. Und ich glaube nicht das ich es zu sehr übertreibe habe es wie man es so macht jeden Tag gesäubert rund herum ,Augensalbe rein gemacht ,das viermal am Tag. Ich hatte halt Pro-opera Augenken Krompressen, die waren mir aber zu dick, dann hat man mir in der Apphoteke, statt dessen DracoFix sterile Mullkomoressen, die dünner waren gegeben. Diese Augenpads ,die die im Krankenhaus immer draufgemacht haben, gibt es nicht in den Apotheken. Sind diese Augenkissen von L&R auch dünn? Versuche die mal zu kriegen. Bin jetzt sehr verunsichert, .



Charlotte
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Re: Augen-OP

Beitrag von Charlotte » Fr 20. Apr 2018, 14:35

Danke Udo für deine Infos,
ich glaube auch, dass man mit der richtigen Ernährung und viel Trinken den Körper ganz schön unterstützen kann.
Gut, dass du die wichtigsten Punkte mal zusammen gestellt hast, werd mich dran halten!
Und dann wird es hoffentlich so unproblematisch heilen, dass ich schon am Donnerstag entlassen werden kann. Eigentlich sollte ich bis Freitag bleiben, aber da habe ich schon den Termin beim Ocularisten und der nächste freie Termin bei ihm ist erst eine Woche später.
Wenn alles gut aussieht ist Donnerstag okay, meinte die Ärztin.
Ob die Assistenzärztin völlig im Alleingang operiert oder der Chef daneben steht, weiß ich nicht (mocht ich auch nicht fragen... ;) )
So, und nun hat es sicher auch mit dem Smilie geklappt - ich hab immer erwartet, dass es gleich im Text erscheint :lol:
Danke für alle Hilfe,
Charlotte



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